Schmerzen im Handgelenk beim Drehen kommen sehr häufig vor, wenn zuvor eine einseitige Bewegung ausgeführt wurde. Dabei kann es sich beispielsweise um Arbeiten im Garten handeln wie dem Holz hacken oder Unkraut jäten. Bereits während dieser einseitigen Belastung kann es zu Schmerzen kommen, wenn die betroffene Hand bewegt wird. Sie verkrampft und man versucht durch Schütteln eine Linderung herbeizuführen. Das gelingt auch für den Augenblick, doch später sind die Schmerzen wieder da, sobald man die Hand dreht. Große Belastungen und sportliche Betätigung sollte man möglichst vermeiden. Ein Physiotherapeut aber kann durchaus zusammen mit dem Patienten adäquate Übungen und Therapiemaßnahmen aufzeigen, die der Betroffene zu Hause selbst durchführen kann. Wie etwa die Stärkung der Handgelenksmuskulatur. Nicht immer aber ist eine derartige Lösung möglich – denn hier gilt es die Ursache zu betrachten.

Nicht selten werden die Schmerzen im Handgelenk beim Drehen von einem Anschwillen des Handgelenksknochens begleitet. Die Schwellung verschwindet, sofern man sie kühlt, nach einigen Tagen von alleine, während die Schmerzen bestehen bleiben. Den Schmerz selbst zu beschreiben ist nicht einfach. Viele Betroffene berichten von einem ziehenden Schmerz, der vom Handgelenk aus bis in die ganze Hand und den Unterarm strahlt. Kommt bei einer Drehbewegung noch ein leichtes Knirschen oder Knacken hinzu, ist mit ziemlicher Sicherheit eine Sehnenscheidenentzündung der Grund für die Schmerzen. Die Sehnenscheidenentzündung ist die am häufigsten auftretende Erkrankung am Handgelenk. Diese Art der Entzündung sollte man möglichst rasch behandeln und zusammen mit einem fachkundigen Arzt eine Therapiemaßnahme einleiten.

Mögliche Therapieansätze:

Zur Therapie wird der Arm bzw. das Handgelenk ruhig gestellt, was in der Regel mit einer Schiene realisiert wird. Zudem sollte der Betroffene die Hand möglichst wenig einsetzen. Der Orthopäde ist der richtige Ansprechpartner für Schmerzen im Handgelenk beim Drehen.